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Mittwoch, 08.09.2010, 14:13
Bamm. Der Satz hat gesessen, als ich ihn das erste Mal gehört habe. Jetzt weiß ich, dass es auch Vorteile hat, wenn man nicht mehr so ernst genommen wird, weil man dann die Freiheit hat, mehr von dem zu tun, was man möchte.

Ja, ich habe Dinge in meinem Leben ver-rückt, um das Gefühl loszuwerden, auf dem falschen Weg unterwegs zu sein, irgendwo die falsche Abbiegung genommen zu haben.

Ich habe bemerkt, dass einem wenn man selbst Entscheidungen trifft und Veränderungen vornimmt, sehr wenig Verständnis und aufmunternde Worte zukommen. Die meisten Mitmenschen haben mehr die "dann hättest es halt nicht gemacht"-Haltung vertreten. Das ist schade.

Bitte, wenn in eurer Umgebung jemand neue Wege einschlägt - und wenn er noch so mutig wirkt - fragt ihn das eine oder andere Mal wie es ihm geht!

So long!


Dienstag, 07.09.2010, 19:56
Ich mochte Anfänge nie. Ich war gerne schon ewig in derselben Firma. Ich war gerne schon ewig mit meinem Freund zusammen. Jeder Monat, der verstrich, hat mich sicherer und ruhiger gemacht. Und dann habe ich angefangen mit etwas aufzuhören und neu anzufangen.

Und wenn ich mein Leben heute anschaue, dann ist alles anders, als es vor zwei Jahren war. Mit der Ruhe und der Beschaulichkeit ist es erst einmal vorbei. Aber ich habe das Gefühl, dass das Leben zurückgekehrt ist.

Das Aufhören und das Neuanfangen hat mich schlaflose Nächte, 7 Kilo (das seh ich positiv), schweißgebadete Momente, Tränen, Streits, Freundschaften, Diskussionen und Achterbahnfahrten gekostet.

Aber es fühlt sich gut an, sich lebendig zu fühlen.